Home Bildung Achtung! Umfassende Studie bestätigt: Antidepressiva steigern das Selbstmordrisiko!




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Das ist ein wirklich wichtiger Hinweis: Eine großangelegte und jüngst veröffentlichte Studie von dänischen und britischen Wissenschaftlern, die die Wirkungen und Auswirkungen von Medikamenten zur Behandlung von Depressionen untersuchte, hatte das tragische Ergebnis, dass diese Art von Medikamenten wirklich Menschen in den Selbstmord treiben kann. Besonders tragisch ist, dass vor allem Kinder davon betroffen sind!

Es ist die bislang größte und umfassendste Studie zu diesem Thema, die sogar umfassend im British Medical Journal veröffentlich wurde. Immer wieder haben Angehörige gesagt, dass ihre Lieben, ausgelöst durch Antidepressiva, Selbstmord begangen haben. Diese Behauptungen wurden jedoch immer wieder von Ärzten und Pharmaunternehmen mit der Hinweis, dass es keine bestätigten Verbindungen im Bezug auf Antidepressiva und Selbstmord gebe, zurückgewiesen.

Das Team an Forschern des Nordic Cochran Centre und des University College London wollte nun herausfinden, welche Partei im Recht ist und welche ungerechtfertigt ihre Meinung äußert. Um das zu schaffen analysierten sie siebzig Studien, die zur Wirkung der am meisten verschriebene Antidepressiva realisiert wurden. Folgende Medikamente wurden analysiert: Prozac bzw. Fluoxetin, Duloxetin, Paroxetin, Venlafaxin und Sertralin. Man kann diese Medikamente in zwei Klassen einteilen. Die eine Klasse besteht aus sogenannten selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer und die andere aus Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmern.

Laut den Wissenschaftlern haben sich weit über 18.000 Menschen an den Studien beteiligt. Dabei stellten sie fest, dass nicht nur aggressives Verhalten bei Jugendlichen gefördert wurde, auch verdoppelte sich das Selbstmordrisiko. Bei Erwachsenen Probanden konnte diese Entwicklung bei Einnahme der Medikamente nicht genau nachgewiesen werden. Das würde aber daran liegen, dass durch eine falsche Aufzeichnung der Daten eine folgenschwere Unterbewertung der entstanden Schäden verursacht worden sein könnte.

 

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